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JOURNAL TULISSE

Faszinierende Provence – unsere Geschichten im Blog.

GESCHICHTEN AUS DER PROVENCE

Die Provence ist voller Überraschungen. In unserem Blog, im Journal Tulisse, schreiben wir regelmässig über Menschen und Orte, über Sehenswertes und Aktivitäten, welche das Land rund um den Mont Ventoux zu dem machen, was es ist: zu einer unverwechselbaren Urlaubsregion in Südfrankreich.

VILLEDIEU

Das Dorf ist 4 km von La Tulisse entfernt, hat ca. 500 Einwohner, von denen die Hälfte den Familienname Dieu trägt.
Im Mittelalter war in Villedieu eine Commanderie der Tempelritter, der gesamte Untergrund soll aus Katakomben bestehen, von denen man aber nicht viel weiß, oder wissen möchte.
Es soll einen unterirdischen Verbindungsgang zwischen Villedieu und La Tulisse geben.

Der Ort hat eine ganz spezielle Energie, die jeder spürt, der sich auf dem Dorfplatz vor den Ringmauern niederlässt unter den riesigen Platanen neben dem mächtigen Brunnen.
Die gegenüberliegende Bar-Restaurant gehört übrigens der Gemeinde.

Seit einigen Jahrzehnten soll es in Villedieu eine Vereinigung von „Neutemplern“ geben, einige Schweizer und vor allem Belgier, die sich dort regelmäßig treffen, um über vorteilhafte Geldanlagen zu diskutieren.
Für die Einheimischen aus der Gegend hatte der Pfarrer eine besondere Bedeutung, er galt als effizienter Exorzist und wurde selbst bei Eheproblemen konsultiert.

Ein anderer Geheimtipp: wenn Sie Ihren Hund in der Gegend verlieren sollten, werden Sie ihn in Villedieu auf dem Parking hinter der Post wiederfinden. Das Phänomen ist bislang nicht ergründet, aber sehr verlässlich.
In neuerer Zeit hat dieser Meeting-Point Konkurrenz erhalten auf dem Kundenparkplatz von Lidl in Vaison la Romaine. Dort vermutet man, dass die campierenden Clochards die Hunde anziehen.

LA TULISSE

Das Hotel La Tulisse liegt auf einem kleinen Hügel ( die Franzosen nennen das „Mammelon“) inmitten der Weinberge. Unmittelbar unter dem Hügel befindet sich ein großer See, der auf Militärkarten als bedeutendes Süßwasservorkommen gekennzeichnet ist, auf das in Kriegs- oder Katastrophenfällen zurückgegriffen werden soll.
Am Fuße des Hügels gab es bis vor 50 Jahren noch mehrere Zugänge zu dem See, die dann zugeschüttet wurden, weil man nicht wollte, dass sich dort Kinder zum Spielen aufhielten.
Die Kavernengänge wurden von den umliegenden Bauern genutzt, um Wasser für die Landwirtschaft zu schöpfen. Seit dem Weinanbau braucht man keine künstliche Bewässerung mehr.

HUNDE

Die Bauern hier haben in der Regel mehrere Hunde, meist kleine freilaufende Kläffer, große Hunde werden nicht gehalten, weil sie angeblich zu viel fressen und dann zu teuer kommen…
Wer sich dennoch einen großen Hund leisten kann, hat einen deutschen Schäferhund, weil die Rasse sehr effizient zur Abschreckung von Kleindieben sein soll… insbesondere Araber sollen eine panische Angst vor deutschen Schäferhunden haben.
Eine Hunde-Haftpflichtversicherung hat hier auf dem Land so gut wie niemand außer vielleicht ein paar verrückte Ausländer. Wenn man gebissen wird, dann gehörte dies zum Landleben. Wer meint, er müsste nach einer Hundeattacke eine Meldung bei der Gendarmerie machen, wird enttäuscht. Dort sieht man das Delikt als allgemeines zu akzeptierendes Risiko an.